Der Fluch - dunkle Geschichten

Sicherlich kennst Du die Geschichte vom Eisberg... 15 % des Eises liegen über dem Wasser und stehen für Deinen bewussten Willen. 85 % des Berges liegen unter Wasser. Dieser riesige Anteil repräsentiert Dein Unterbewusstsein.

Nun gibt es aber eine Korrektur dieses Bildes... was glaubst Du hat sich verändert?

 

Man spricht gerade von 99,999 % Unterbewusstsein! Da bleiben sage und schreibe 0,001% bewusstes Denken und Handeln, aus dem unser Fühlen entspringt!

 

Hier springe ich direkt ins Thema:

Wenn Dinge nicht so laufen, wie Du sie Dir ersehnst, dann widerspricht Dein Unterbewusstsein Deinen Absichten!

 

Frage Dich zunächst:

Ist das wirklich MEIN Wunsch oder habe ich ihn einfach übernommen?

 

Verlasse Dich immer auf Dein Gefühl! Leicht oder schwer? Selbst wenn die Situation total verworren ist, kann Dein Herzenswunsch ein leichtes, wärmendes, sehnsüchtiges, erkennendes Gefühl ihn Dir auslösen.

 

Ist das Grundgefühl schwer, schräg, körperlich unangenehm, dann ist es wahrscheinlich nicht DEIN wahrer Wunsch. Prüfe das nochmal, ob unter bestimmten Voraussetzungen das Gefühl leichter werden würde. Stimmt auch das nicht, ist die Lösung klar!

 

Ist Dein Herz jedoch noch dabei, Du hast Sehnsucht und bist verzweifelt, dann möchte ich Dir einen Weg aufzeigen, wie Du Dich befreien kannst aus diesem gefühlten inneren Gefängnis.

 

So eine scheinbar ausweglose Lage, in der Du alles versuchst und nicht wirklich ankommst, deutet auf eine unbewusste dunkle Geschichte hin. Du empfindest sie als Fluch. Als Sabotage, als Boykott.

Kurz vorm Ziel passiert etwas.... kaum ist eine Situation schön, entsteht Stress und Zwietracht.... Du bist misstrauisch und hast in der Situation selbst ein undefinierbares, komisches Bauchgefühl, das Du Dir nicht erklären kannst... das kostet Kraft und Lebensenergie.

 

In Fachkreisen sagt man dazu auch: Psychologische Umkehr. Du bist jetzt in der Lage, sie für Dich zu erkennen. Sie entstammt Deiner Gefühlswelt... Prägungen und Konditionierungen, die Dir nicht (mehr) bewusst sind. Aus Traumen - wenn es noch so kleine sind (dass Du als schreiendes Baby mit einem dringenden Bedürfnis oder in Angst einmal nicht gleich von deiner Mama versorgt wurdest.)

 

Nimm einfach mal an, dass Du selbst anders handelst, als es Deinem Sehnen entspricht, auch wenn es schwer fällt.

 

  • Du sehnst Dich nach Nähe, bist nach einer Verletzung aber unnahbar und benutzt die Erlebnisse als Erlaubnis, Dich zurück zu ziehen
  • Du bist nicht authentisch, weil Du aus Angst versuchst, ein bestimmtes Bild zu erfüllen.
  • Du bist hart und abweisend, weil Du Dich abgelehnt fühlst. Du bewertest Situationen und die betreffenden Menschen ohne ihre Meinung zu erfragen.
  • Du nimmst Dinge persönlich ohne zu erkennen, dass das das Thema des anderen ist und mit Dir nichts zu tun hat.
  • Du sprichst nicht über Deine Gefühle, weil Du glaubst sie werden nicht ernst genommen.
  • Du versuchst viel zu erklären und handelst aus dem Verstand, so dass Du  nicht fühlbar bist
  • Du bist überempathisch und kannst Dich kaum abgrenzen, verschwimmst sozusagen
  • Du fühlst Dich wie in einem Film mit einer Rolle: Der Verratene, die Unnahbare, der Held, das Opfer, der Verlierer, die Schuldige, der Retter, das hilflose Kind, der Kranke, der Märtyrer, usw. usw. Diese Rolle definiert einen wesentlichen Teil deines SEINS und somit Deines Handelns. Mach Dir dies einmal bewusst!
  • was kennst Du aus Deinem eigenen Leben?

Niemals geht es um Schuld! Denn wie wir geprägt sind und wie wir handeln ist einfach nur das, was gerade passiert. Sieh es wirklich nüchtern. Bewusstsein ist der erste Schritt und Veränderung ist der nächste. Das ist die großartigste Chance unserer Zeit, dass wir darüber reden können und sogar gute Wege kennen, diese Rollen in authentisches lebendiges Sein zu verändern.

 

Gefühle ändern sich nicht immer durch Gespräche... besonders wenn es um tief verankerte Gefühlsmuster geht, die wie auf Autopilot anspringen.. by the way: wir reagieren 0,2 bis 2 Sekunden VOR unserem bewussten Handeln!!!

 

Hier setze ich mit meinen Klopftechniken und mentalen Werkzeugen an, denn wir reden nicht ÜBER...  indem wir Deinem Gefühl erlauben, da zu sein und es so verarbeiten, dass es sich in ein gutes Gefühl wandelt, werden Deine kontraproduktiven Handlungen immer weniger bis unnötig.

Du bekommst ein Verständnis für Dich und die Türen gehen auf. Nicht immer gleich ganz, jedoch spürbar Stück für Stück! Vertrau darauf!

Übrigens ist es auch hilfreich, sich permanent auf gute Gefühle auszurichten. Mach doch mal Lachyoga oder schau Dir ganz viele lustige Filme an. Gute Gefühle sind mächtige Werkzeuge des Lebens und ein wunderbares Geschenk an Dich.

 

Alles Beste, mögen Deine Herzensgefühle Dich leiten!

Annette

 

 

 

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