7. ATEMPAUSE 1

Zeit für eine kurze Atempause, und sag mal ehrlich: wie geht es Dir heute?

Ich möchte Dir von einem erstaunlichen Phänomen berichten, und Dich einladen, die letzten Tage nochmal zu verinnerlichen.

Lass Dir gerne die Inhalte nochmal durch Kopf und Herz gehen.  Die magischen Grundbausteine der Dankbarkeit sind die beiden Übungen

 

1. am Morgen - 10 begründete Dankbarkeitserklärungen und

2. am Abend - Aufladen Deines Dankbarkeitssteines.

 

Führe diese auch heute durch - ich vermute, dass Du Dich mittlerweile schon selbst daran erinnerst.

Denke auch nochmal an die Beziehungen und engen Freunde, die Du Dir ausgewählt hast. Möchtest Du jemandem gezielt noch mehr Aufmerksamkeit schenken? Oder während des ganzen Prozesses in Deinem Portemonnaie mit Dir tragen?

Wenn es Dir Spaß macht, gestalte eine kleine hübsche Ecke mit Kerze, wo Du die Bilder und alles, was Du in den nächsten Wochen erarbeitest, niederlegst.

 

Und nun eine paradoxe Beobachtung von mir:

 

Als ich mit der Dankbarkeit begonnen hatte, war das, als ob eine große Tür aufgeht. Und plötzlich: Ging es mir ziemlich mies! Obwohl in "The magic" immer wieder betont wird, dass es einem immer besser gehen würde.

Ein ähnliches Phänomen erlebte ich während meiner Lachyoga-Leiter-Ausbildung. Wir waren super drauf, und am dritten Tag ist die Stimmung plötzlich gekippt.

Geht es Dir auch manchmal so, dass Du Dich auf was Schönes einstellst, und plötzlich ist die Stimmung weg, vielleicht taucht sogar ein Zweifel auf?

 

Das ist ein sehr wichtiger Punkt. Wenn Du Dich in eine gute Stimmung bringst und sich Dein Herz öffnet, erlebst Du das nicht nur für die Dinge und Menschen im Außen. Es entsteht in dem Moment auch eine tiefe empathische Verbindung zu Deinem Herzen und Dir selbst. Es ist sehr gut möglich, dass Dir in diesem Moment etwas elementares bewusst wird:

 

Du trägst oft Masken - was eine passende Metapher gerade!

Ehrlich empfundenen Dankbarkeit stellt sofort die Wahrheit her. Du siehst Dich und andere Menschen anders.. das kann

aufwühlend sein. Solltest Du also irgendwann an dieses Gefühl stoßen, sei ... dankbar! Denn was wahr ist möchte leben. Das liegt in der Natur der Dinge.

 

Und vielleicht braucht es einen Moment der Trauer, wenn Du schmerzhaft erkennst, wo Du Dich selbst schon oft beschnitten hast, weil Du Masken getragen und Rollen gespielt hast - glaub mir, das ist uns allen nicht in der Tiefe bewusst.

Hör jetzt nicht auf die Stimme der Gewohnheit, die Dir vielleicht sagt, dass das sowieso alles Quatsch ist und die Freude und das schöne Gefühl "logisch ausreden" will. Die Wahrheit ist "leicht und weit" - und es kann erschüttern, zu erkennen, wie schwer Du es Dir gewohnheitsmäßig gemacht hast! Dann: ATME! Nimm wahr, was Du erkennst, und atme tief und langsam weiter... bis es ruhiger wird!

 

Ich hoffe Du beginnst zu genießen, ein wenig Träumer oder hoffnungsvoller Idealist zu sein ;).

Deshalb ist dieses Zu-Sich-Finden mitunter auch seeeeehr bewegend.

Und was sich bewegt, lebt! Juhuuu!

 

Morgen geht es weiter mit dem Thema Gesundheit!

Ich freu mich auf Dich!

Danke, dass Du Dein Herz öffnest.

 

Alles Liebe,

Deine Annette

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